Susan Sonntag am Mittwoch

„Wenn ich die Welt nicht mehr ertrage, verkrieche ich mich mit einem Buch, das mich wie ein kleines Raumschiff in die Ferne trägt.“ Das freundliche Maus-Grau da draußen deprimiert dich? Dann fall in das Bunt deiner Fantasie, segle auf deinen wilden Träumen in Richtung Horizont und lass dich von Erinnerungen tragen, die neue Träume auf […]

Trugschluss

Was ist Schönheit? Ein Zustand oder ein Gefühl? Im Spiegel zu entdecken oder der Spiegel deines Gegenübers? Zugeständnis oder Eingeständnis? Wirst du dem Schein der Schönheit standhalten oder ihm erliegen? Meint Schönheit… wirklich mich? In Gedanken an dich, wenn ich dir erliege. In Liebe?

(d)ein stammbaum

du bist. und daher nicht allein. gelegentlich einsam. ein samen, der gegossen, gehütet und geliebt werden muss. nach der sonne gegriffen und im regen getanzt, verwurzelt, gewachsen und vielseitig in alle Richtungen erlebt dein traum vom baum.

unwissenheit

Wer nicht weiß, wie Bücher riechen wie Wörter schmecken, und wie sich Seiten anfühlen, der lebt sinnlos!

sonntag

Es war ein Mal ein kleiner sensibler Tag. Seine Woche bewunderte ihn, da er als Sonntag das Licht in die Welt brachte. Doch der kleine zweifelte, und sah sich dem Druck der Erwartungen ausgesetzt. „Was für eine Bürde“, dachte er sich während ihm der Montag neidische Blicke zu warf. Doch dann, als es soweit war […]

gelassenheit

ist nicht gleichgültigkeit sondern spricht von güte gelassenheit ist nicht gleichmut auch wenn sie mut verlangt gelassenheit lässt nicht liegen sondern nimmt die welt auf und mit gelassenheit passiert nicht passiv denn sie muss zugelassen werden gelassenheit ist die kunst, am boden das firmament nicht zu vergessen mit trängengeglitzer in den augen die sterne zu […]

tatort: abgrund

vor verzweiflung flüchtet die angst vor der zuversicht und bringt die leichtigkeit um die ecke

Was wäre wenn?

wir schreien ausschließen, reden vermindern, schreiben abziehen, worte wahren, denkend abdanken, schweigen ahäufen und in der stille ver-stehen.

plädoyer für vorsilben

Nicht anschauen, sondern umschauen. Nicht umhören, sondern hinhören. Nicht versprechen, sondern zusprechen. Nicht überleben, sondern erleben! Nicht vernichten, sondern berichten. Nicht nichts sein, sondern besonders. Nicht weil ich möchte, sondern weil ich will.

(l)ebenen des seins

Wer bin eigentl-ICH-?Im Alleinsein all-ein-sein.Im (T)raum der Zeitenw-ENDE-.